Jahresheft 14 – 1979

Themen, Autoren, Schnellübersicht, Stichworte (Detailansicht)

Erfahrungen mit der Innendruckprüfung von Wasserleitungen mit Zementmörtelauskleidung gemäß DIN 4279, Teil 3, Ausgabe November 1975
von Dipl.-Ing. Heinrich Holtschulte

DIN 4279, Teil 3, unterscheidet für die Druckprüfung von zementmörtelausgekleideten Guß- und Stahlrohren zwei Verfahren: das Normal- und das Sondervefahren. Nachdem DIN 4279 nun mehr drei Jahre in Kraft ist, unternahm der Verfaser eine Umfrage bei 28 Versorgungsunternehmen, um über die dort gemachten Erfahrungen bei der Druckprüfung Angaben zu erhalten.Es wird über das Vorgehen und die Erfahrungen bei angeschriebenen Unternehmen und über die eigenen Untersuchungen berichtet; ferner erfolgt eine Disskussion darüber, ob das Sonderverfahren oder das Normalverfahren angewendet werden soll.


Erfahrungen mit einer Notwasserleitung DN 400 im Moorgebiet

von Dipl.-Ing. Heinrich Thöne

Im Zuge einer Neubaumaßnahme an der B 71 war es nowendig geworden, zwei alte Wasserleitungen für die Dauer der Bauzeit aufzunehmen und durch eine Notwasserleitung zuersetzen. Diese wurde unter Umgehung der Straßenbaustelle oberirdisch auf Moorboden längskraftschlüssig verlegt. Über die Verlegung, die Aufnahme und die Wiederverwendung dieser Leitung wird berichtet.


Nagolddüker DN 700, DN 200 und DN 300 mit Steilhangleitung DN 700 und DN 250 für die Abwasserbeseitigung in Bad Liebenzell

von Dipl.-Ing. Reinhard Chriesten

In Bad Liebenzell war auf der linken Nagoldseite eine Kläranlage errichtet worden. Um auch den Anschluß der kanalisierten Gebiete rechts der Nogold an diese Kläranlage zu ermöglichen, wurde 1976/77 der Bau des Hauptsammlers II durchgeführt. Die Nagold mußte mittels eines Dükerbauwerkes unterquert werden. Der Düker selbst, der Ein- und Auslaufschacht und die Steilhangleitung sowie der Bau dieser Anlagen werden beschrieben.


Freispiegelleitung DN 600 für die Entwässerung eines Insitutes am Steilhang des Odenwaldes in Heidelberg

von Dipl.-Ing. Hans-Peter Läuger

Im Zuge der Entsorgung eines Institutes in Heidelberg wurde es notwendig, aus einem Einzugsgebiet von etwa 35 ha Abwasser in einer Menge von 871 l/s zu einem Rückhaltebecken zu bringen. Auf einem kurzen Teilabschnitt der notwendigen Leitung mußte eine Höhendifferenz von 160 m überwunden werden. Der Autor beschreibt die erforderlichen Voruntersuchungen, die Ausführungsplanung für den Bau der Zwischenschächte, des Endschachtes und des Kanalgrabens und geht ausführlich auf die Ausführung der Freispiegelleitung ein.


Praktische Hinweise für den Bau von Druckrohrleitungen aus duktilem Gußeisen

von Ing. (grad.) Gerhard Heise

Hier gibt der Verfasser die in den FGR-Informationen Nr. 12 schon begonnenen aus der täglichen Baustellenpraxis gewonnenen Erfahrungen in Form von kurzen Hinweisen weiter. Tips und Anregungen folgen zu den Themen: DIN-Normen und DVGW-Arbeitsblätter für die Rohrverlegung, Rohrwanddicken, Abladen der Rohre, Verlegen der Rohre, Ausbessern des Rohrinnen- und Rohraußenschutzes und Druckprüfung.


Die Längsbiegefestigkeit von Rohren aus duktilem Gußeisen

von Dr.-Ing. Hansgeorg Hein

Es werden zwei Biegefälle an erdverlegten Rohren diskutiert. In dem einen Fall die Beanspruchung des Rohres beim nachträglichen Untergraben und im zweiten Fall durch auftretende Bodensetzungen. Sowohl die rechnerischen Ergebnisse als auch die Meßergebnisse von Biegeversuchen an duktilen Gußrohren werden aufgezeigt.


Die grundsätzliche Bedeutung elektrischer Bodenwiderstandsmessungen

von Dr. rer. nat. Jochen Weidelt

Neben den Feststellungen zur Topografie des Geländes und der Entnahme von Bodenproben zur chemischen und physikalisch-chemischen Untersuchung im Laboratorium ist die Messung des spezifischen elektrischen Bodenwiderstandes entlang einer Rohrtrasse das wichtigste und dazu ein leicht erhältliches Hilfsmittel zur Beurteilung der Aggressivität von Erdböden gegenüber eisernen Rohrwerkstoffen. Es wird über den Mechanismus der elektrischen Leitfähigkeit im Erdboden, über die Messung des spezifischen elektrischen Bodenwiderstandes und über äußere Einflüsse auf die Meßwerte des Bodenwiderstandes berichtet. Die Aussagekraft sowie der notwendige Umfang derartiger Messungen werden erörtert.


Duktile Gußrohre sichern die Wasserversorgung der Küstenregion in Kenia

von Dipl.-Volkswirt Heinz Zöller

Der Ausbau der Wasserversorgung ist in den Entwicklungsländern eine vordringliche Aufgabe. So wird z. Z. ein Großobjekt der Wasserversorgung in Kenia ausgeführt. In der Regel sind die Entwicklungsländer nicht in der Lage, so große Objekte allein zu finanzieren. Die Weltbank und die Bundesrepublik Deutschland beteiligen sich hier maßgeblich. Der Verfasser gibt einen Überblick über die Baumaßnahmen und geht auch ausführlich auf die Finanzierung und die Ziele, die mit der neuen Wasserversorgung erreicht werden sollen, ein.


Druckstöße in Wasserversorgungsleitungen

von Dipl.-Ing. Gerhard Nagel

Hier handelt es sich um den Abdruck eines Vortrages, den der Verfasser anläßlich des Rohrleitungsseminars an der Fachhochschule Karlsruhe im März 1978 gehalten hat. Das außerordentlich große Interesse, das diesem Thema und diesem Vortrag entgegengebracht wurde, veranlasste die Schriftleitung, diesen Vortrag einer breiteren Öffentlichkeit jetzt vorzustellen.